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Das Ende der Sintflut, 1 Mos 7,11

Das Ende der Sintflut, 1 Mos 7,11

וַתָּבֹא אֵלָיו הַיֹּונָה לְעֵת עֶרֶב וְהִנֵּה עֲלֵה־זַיִת טָרָף בְּפִיהָ (weTawo alaw haJona leEt erew we hinei ale sajit taraph bePhia) / Da kam zu ihm die Taube zur Abendzeit, und sieh da, ein frisches Ölblatt war in ihrem Schnabel.

Ziemlich am Anfang der Bibel, beginnend mit dem 6. Kapitel, steht eine Geschichte, die uns als Kulturgut geläufig ist: Eine große Flut vernichtet alles Leben auf der Erde, bis auf Noah mit seiner Familie und die Tiere, die paarweise in der Arche überleben. Diese schwimmt ‒ je nach Textdeutung ‒ 40 Tage oder ein Jahr auf dem Wasser, bis es sich zurückgezogen hat. Nachdem die Arche wieder auf trockenem Boden aufgesetzt hat, lässt Noah zunächst einen Raben, dann eine Taube losfliegen, die beim zweiten Mal mit einem Olivenblatt zurückkommt ‒ Zeichen, dass die Flut zu Ende ist. Mit dem Regenbogen besiegelt Gott seine Zusage, nie mehr eine solche Katastrophe hereinbrechen zu lassen.

Die Corona-Epidemie war für mich Anlass, die ganz sachlich erzählte Geschichte psychologisch zu deuten: Wie fühlten sich der Protagonist und seine Familienmitglieder in dieser langen Zeit und v. a. an jenem Abend, als die Taube mit dem Blatt einen neuen Tag ankündigte?

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